Linus Clostermann setzt sich in Form von Skulpturen, Installationen und Environments mit fiktiven Landschaften und nicht-menschlichen Organismen auseinander. Um Perspektiven jener Lebensformen auf Körper, Architekturen und andere Habitate zu untersuchen, orientiert er sich an Narrativen der Horror, Fantasy und Science-Fiction Genres. Darüber hinaus beschäftigt er sich in diesem Zusammenhang mit dem gegensätzlichen Verhältnis von künstlichen, industriell gefertigten Materialien und Formen, die lebendigen, wachsenden Organismen nachempfunden sind. In einem forschenden Arbeitsprozess entwickelt er Installationen und Skulpturen, die auf Beobachtungen der Natur und biologischen Prozessen basieren sowie ortsspezifische Objekte die sich parasitär oder symbiotisch mit der Ausstellungsarchitektur verbinden.